rotorua 1
11.07.2005
10 °C
neuseeland - rotorua - regen - die frisur haelt
it finally happened - ich habe meine magic bus tour gestartet. der fahrer (spitzname: buff), ist supernett und total hilfsbereit. er ist uebrigens ein maori. besonders sympathisch macht ihn auch, dass er im bus eine jack johnson cd abgespielt hat. das freut das herz ![]()
nach einem kurzem stop am mount eden (den hab ich mir eh vorher schon in aller ruhe geben), ist es weiter richtung rotorua gegangen. waehrend der fahrt sind wir u.a. auch an einer art angora-hasen-farm vorbeigekommen. dort werden deutsche langhaar-angorahasen gezuechtet und geschoren. das ganze nett sich 'the shearing shed'. natuerlich haben wir auch einer scher-session beigewohnt. sehr seltsam das ganze... der hase wird mehr oder weniger wie ein spiess einespannt auf eine drehbank und dann geschoren. ich bin mir ja nicht sicher, ob das so besonders tierfreundlich ist...
dafuer war die naechste sehenwuerdigkeit ein hit! die 'waitomo glow worm caves'. die sind total schoen. die gluehwuermer, die dort drinnen leben leuchten eigentlich nur zu einem zweck: nahrungsbeschaffung. ein ca. 30 cm langer klebriger faden haengt runter und an dem sollen sich dann kleine insekten etc. verfangen, damit die gluehwuermchen sie dann verspeisen koennen. hab ich nicht gewusst... in der hoehle selbst ist das fotografieren verboten, weil die gluehwuermchen bei lichteinwirkung etc. zu gluehen aufhoeren. wenn sie das tun, brauchen sie 14 stunden, um wieder leuchten zu koennen.
am spaeteren nachmittag sind wir dann im 'kiwi paka yhi' (das ist mein youth hostel) in rotorua angekommen. das ist ziemlich gross. da wir in einer hot-water-region waren, hat das hostel einen eigenen hot-water-pool
am abend bin ich zu einem maori-hangi gegangen. das ist ein traditionelles maori-essen, das in einem maori-dorf (tamaki maori village) stattgefunden hat. waehrend dieser zeremonie gibt es total viele dinge zu beachten. zb haben wir pro bus einen chief bestimmt, der stellvertretend fuer uns alle 'gesprochen' hat. man darf auch nicht so ohne weiteres ins maori-dorf rein. da wird vorher in einer art zeremonie ein stab vor die fuesse der besucher (der chiefs natuerlich, das 'fussvolk' hat da nix zu melden) gelegt, den einer der chiefs entgegennimmt. das ganze war natuerlich mit maori taenzen etc. ausgeschmueckt. alles in allem sehr eindrucksvoll bzw. teilweise sogar einschuechternd. sing- und tanzeinlagen (wie zb den haka) hat es auch wieder gegeben. das essen wird auf traditionelle art und weise zubereitet - sozusagen unterirdisch mit heissen steinen. das mit den heissen steinen stellt in der region nicht so das problem dar, denn dort gibt es viele heissen quellen, viele vulkane etc. natuerlich wird mit feuer nachgeholfen, aber es ist alles in allem ungefaehr so, wie frueher wirklich gekocht worden ist.
Posted by andread 00:00 Archived in New Zealand





