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Fiji

viti levu 5

sunny 29 °C

fiji - viti levu - back again in nadi - die matsch-frisur haelt wie zement

nachdem das boot uns erst um 11.00 wieder zurueck auf die hauptinsel viti levu gebracht hat, blieb mir etwas zeit, um auf der insel einen spaziergang zum anderen strand zu machen. das hat in summe ca. 45 minuten (hin und retour) gedauert. die insel scheint also nicht besonders gross zu sein, aber das konnte ich leider nicht genauer feststellen, da ich ja selbige um 11.00 verlassen habe. der feejee experience bus hat am "hafen" schon auf uns gewartet.

nach dem besuch eines indischen restaurants sind wir gleich weiter zu den hot pools bzw. mud pools. der schlamm sowie das heisse wasser sind unter anderem fuer die haut sehr gut. hab mir gleich eine schlamm-maske verpasst, damit ich wenigstens ein paar hautunreinheiten wegkriege. seit ich "overseas" bin, schau ich aus wie eine mischung aus extrem pubertierendem maedchen (rund ums kinn) und alter frau (rund um die augen). furchtbar. auch meine haare haben eine schlammkur bekommen. und das beste daran, alles gratis. viele fraune legen ja fuer diverse schlamm-masken und -baeder bei der kosmetikerin ein kleines vermoegen hin...

am abend hab ich wieder im "nadi bay resort" eingecheckt, wo ich dieses mal in einem schoeneren dorm uebernachtet hab.

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viti levu 4

sunny 28 °C

fiji - viti levu - nananu-i-ra - outcast, auf einer insel gestrandet

unsere erste station heute war ein dorf "off the beaten track". dort haben wir einer traditionellen "kava ceremony" beigewohnt. ein mitglied aus unserer gruppe wurde als "chief" auserkoren - er war sozusagen der sprecher unserer gruppe. wir haben uns im kreis hingesetzt, der chief des dorfes hat in fiji-language ein paar worte gesprochen und dann wurde der kava "verteilt". jeder hat aus einer kleinen schuessel zu trinken bekommen. bevor man die schuessel annimmt, muss man einmal klatschen, dann nimmt man die schuessel, sagt laut "bula" (= begruessung, aber auch soviel wie gesundheit oder so) und dann trinkt man alles aus, gibt die schuessel zurueck und klatscht dreimal. kava schmeckt irgendwie nach nicht viel, irgendwie mehlig, aber doch nicht so ganz. ich kann das leider nicht besser beschreiben. auf der zungenspitze stellt sich ein leichtes taubes gefuehl ein, ansonsten hab ich keine effekte feststellen koennen. kava soll ja leicht berauschend wirken, aber wie gesagt, ich hab nix davon bemerkt. allgemein gilt kava bei den fijians als "gesund", wenn man zb magenprobleme etc. hat. international gesehen teilt fast niemand diese meinung, im gegenteil, es gibt studien, die behaupten, dass kava gesundheitsschaedlich sei. ich kann mir das nicht wirklich vorstellen, denn die fijians trinken das schon seit jahrhunderten und sind nicht kraenker oder gesuender als andere menschen.

nach der kava-zeremonie sind wir mit bambusbooten einen fluss entlanggefahren bzw. die jungs haben mit den "locals" rugby gespielt. rugby ist dort ein nationalsport und heiligtum. schon in den grundschulen gibt es rugby competitions.

a propos schule: nach dem kuehlen nass haben wir eine elementary school besucht. es war grade letzter schultag (vor einer 2woechigen pause). wir haben die kinder mit suessigkeiten, heften und bleistiften versorgt. ich hab einen riesigen sack voll zuckerln gekauft, der in null komma nix leer war. sobald die ersten kids entdeckt haben, dass ich suessigkeiten verteile, war ich auch schon umringt von einer vielzahl von kindern. voll arg, die sind ueber die suessigkeiten hergefallen wie nur was...

dann gings auch schon weiter auf die insel nananu-i-ra, wo ich am abend mit paul (tschechien) und nick (us-amerikaner, der in auckland lebt und arbeitet) zusammengesessen bin und ziemlich lange gequatscht hab.

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viti levu 3

sunny 29 °C

fiji - viti levu - von der coral coast nach suva - salzwasser tut den haaren nicht so gut...

heute war sport angesagt. wir sind ca. 3 stunden dem navua river folgend im regenwald herumgewandert. da wir so brav waren, haben wir am flussufer ein bbq gemacht. papayas sind echt supergut!!!

nach dem essen haben wir uns mutig in die fluten des navua rivers "geschmissen". naja, eigentlich sind wir ausgestattet mit schwimmweste und tube (aufgeblasener schlauch eines (lkw)reifens) den fluss entlanggepaddelt. bei einem wasserfall war dann das ende der "tubing-reise". ab dort gings mit dem boot wieder zurueck zum feejee experience bus, der uns dann nach suva gebracht hat.

suva ist die hauptstadt fijis und mit 400.000 einwohnern nicht nur die groesste stadt der inseln, sondern auch die groesste stadt aller pazifikinseln. suva selbst ist nix besonderes, ausser dass man als tourist aufpassen muss und am abend nur mit den taxis fahren darf, die vom hotel gerufen wurden. andernfalls kann es durchaus passieren, dass man irgendwo ohne seine wertsachen ankommt...

davon haben wir uns aber nicht abschrecken lassen. gemeinsam mit john und william sind wir in ein irish pub mit angeschlossenem club gegangen. das war dann noch ziemlich lustig, weil nick (ein us-amerikaner, der in auckland lebt) und ich es doch glatt geschafft habne, die ganze bande zum tanzen zu bringen. und das obwohl die musik echt oft ziemlich schlecht war. lustig war's trotzdem!

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viti levu 2

sunny 28 °C

fiji - viti levu - auf dem weg von nadi zur coral coast - die fiji-frisur sitzt

um 9.00 ist's losgegangen. john (unser tourguide) und william (unser busfahrer) sind total nett. beide sind echte fijians. in fiji gibt es neben den "ureinwohnern" noch indo-fijians (aus indien eingewandert) und european fijians (irgendwann im 18. jhdt. eingwandert oder so...).

als erstes sind wir in der stadt nadi eine stunde herumgegangen, um nahrung und sulus zu kaufen. ein sulu (auch sarong genannt) ist - einfach beschrieben - ein grosses tuch, das man sich um die huefte bindet und bis zum knoechel reicht. in den doerfern etc. ist es tradition, sulus zu tragen (maennder wie frauen gleich). die kleidervorschriften sind generell sehr streng... in doerfern MUSS man sulus tragen. frauen muessen ihre schultern bedecken und abgesehen von touristenstraenden ist auf allen privaten straenden bikini oder badehose tabu. wenn man dort schwimmen will, muss man - wie die locals - shorts und t-shirt tragen. die einheimischen gehen nur so schwimmen.

nachdem wir nadi verlassen haben, gings weiter zum natadola beach, wo wir 3 stunden zeit hatten zum schwimmen, sonnenbaden etc. dann haben wir uns alle "dorftauglich" gemacht - sulus umgewickelt und t-shirts, die die schultern bedecken. wir sind naemlich in ein dorf im malo-malo gebiet gefahren, wo wir im "bure", dem lokalen versammlungshaus etwas ueber die gesellschaftsstruktur fijis erfahren haben. jedes dorf besteht aus 3-4 clans (grossfamilien), die jeweils in clan-oberhaupt haben. einer dieser clan-chiefs ist meist der chief des dorfes (meist eine aeltere, hoeher gebildete person). aus den dorf-chiefs geht dann der regionale chief hervor usw. das ist noch genauso wie damals als abel tasman oder spaeter james cook hier "gelandet" ist.

im dorf sind wir von kindern herumgefuehrt worden. die 2 hauptattraktionen des dorfes waren der brunnen und die kirche. generell ist das leben am dorf sehr einfach. das liegt aber nicht nur daran, dass fiji nicht so entwickelt ist wie oesterreich. ich glaube, das liegt auch daran, dass die menschen hier einfach mit weniger zufrieden sind. fiji-time (dem nichtstun froehnen bzw. das tun, was einem spass macht) ist ihnen wichtiger als alles andere. fijians leben fuer das heute und nicht fuer das morgen. deshalb kann es schon mal passieren, dass eine arbeit auf den naechsten tag verschoben wird, weil man heute keine lust dazu hat und sich lieber mit fiji-time befasst.

unsere bustour ist nichtsdestotrotz sehr professionell durchgefuehrt und man lernt das land, die leute sowie die mentalitaet echt gut kennen.

nach dem dorfbesuch sind wir zu den sigota sand dunes gefahren, wo wir sandboarden waren. da die sandduenen ziemlich steil sind, bin ich im wahrsten sinne des wortes eine "bremserin" gewesen.

am abend haben wir in einem hotel-hostel-komplex an der coral coast eingecheckt.

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viti levu 1

sunny 27 °C

neuseeland - auckland bzw. fiji - nadi - die reisefrisur haelt

nach einer durchwachten nacht bin ich um 9.30 zum flughafen gefahren.

ad durchwachte nacht: in meinem 4-bett-zimmer war eine asiatin, die dermassen laut geschnarcht hat, dass an schlaf nicht zu denken war. von ca. 7.00 bis 8.30 hab ich schlafen koennen, weil die gute um 7.00 ausgecheckt hat... (das sind halt die nachteile des low budget travellings... man weiss nie, wer mit dir im selben dorm ist...)

aber zurueck zu besserem: nach einem nur 3-stuendigen flug bin ich in nadi (man spricht das uebrigens naNdi aus) gelandet. am flughafen bin ich schnurstracks zum feejee experience buero, wo ich gleich von einem angestellten mit einer halskette aus lauter kleinen muscheln begruesst worden bin. dann bin ich - gemeinsam mit patrick, den ich am flughafen kennengelernt habe - ins "nadi bay resort" gefahren. patrick ist aus kanada und macht ebenfalls die feejee experience tour.

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